Der verheißene Tröster
In den vergangenen Tagen feierte die Gemeinde Jesu die Erfüllung seines Versprechens:
„Wenn aber der Tröster kommen wird, den ich euch senden werde vom Vater, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, der wird Zeugnis geben von mir. Und auch ihr legt Zeugnis ab…“ (Joh 15,26-27)
Warum wird der Heilige Geist Tröster bzw. Beistand genannt?
Weil er von Jesus zeugen wird.
Worin besteht hier der Trost?
Ein Bild zur Veranschaulichung: Eine Braut, die sich lange nach ihrem Bräutigam sehnen muss, freut sich über jedes Wort von ihm. Umso größer die Liebe zu ihm, umso kostbarer wird ihr jede Nachricht von ihm und jedes Lob über ihn wiegen!
Verhält es nicht auch so mit uns, der Braut Christi?
Kennst du das aus persönlicher Erfahrung? Sind dir die Passagen der Bibel über Jesus die kostbarsten? Ermutigen dich Predigten und Zeugnisse am nachdrücklichsten, in denen Jesus erhöht, bestaunt und geehrt wird?
Momentan lausche ich dem Hörbuch Jesus, unser Schicksal, einer Vertonung des Buches von Wilhelm Busch. Dieses evangelistische Buch ist eigentlich an Menschen gerichtet, die Jesus nicht kennen. Doch jedes lobende Wort über Jesus, jede Werbung, jeder leidenschaftliche Appell für ihn, lässt mein Herz höher schlagen, befeuert meine Freude und lässt mich andere Dinge für ein Weilchen vergessen.
So tröstet der Heilige Geist unsere wartenden Herzen. Mal zu mal ermutigt er: „Schau auf Christus! Schau, was er getan hat und wie er nun erhöht ist. Ist seine Liebe nicht unbegreiflich? Ist er nicht aller Verehrung wert?“
„Die auf ihn sehen, werden strahlen vor Freude, und ihr Angesicht soll nicht schamrot werden.“ (Ps 34,6)
Das Ziel des Heiligen Geistes ist es Christus in uns zu verherrlichen. Aber auch durch uns. Also lasst uns in sein Loblied mit einstimmen und ihn in Freude oder Leid erhöhen!
