Der Gott allen Trostes

Stellen wir für einen Moment ein erschreckendes, hypothetisches Gedankenexperiment an:

 

Gott hätte die Menschheit sich selbst überlassen. Der Sühnetod Jesu hätte nicht stattgefunden. Es gäbe kein geoffenbartes Wort Gottes.
Unter diesen Umständen befände sich die gesamte Menschheit unter dem göttlichen Zorn. Jede Tragödie, jeder Schmerz, jeder Verlust, jede Krankheit wäre damit Teil des göttlichen Strafgerichts. Es gäbe keine Hoffnung; lediglich das schreckliche Erwarten des Endgerichts und der Hölle. Jeglicher Trost, klänge er auch noch so optimistisch, ließe jede Substanz vermissen, würde verpuffen, wie leere Worte verhallen. Außerhalb von Gottes Gnade gibt es keinen Trost.

 

Gott sei Dank, dass die Realität anders aussieht! Gott sei Dank, dass Er nicht nur heilig und gerecht ist, sondern noch so viel mehr!

 

„Gott ist der Gott allen Trostes“, schrieb Paulus damals an die Korinther, als er und seine Reisegefährten beinahe am Leben verzweifelt waren, – bis Gott sie stärkte. Ja, Er allein vermochte sie im Angesicht des Todes zu trösten, weil Er auch der Gott der Auferstehung ist!

So ist Gott bis heute
den Einsamen ein treuer Weggefährte,
den Beladenen eine Erquickung,
den Ermatteten neue Kraft,
den Schutzsuchenden eine sichere Burg,
den Untergehenden ein fester Grund,
den Verirrten eine guter Hirte,
den Sterbenden neues Leben,
den Verlorenen ein Erlöser,
den Verachteten eine Ehre,
den Misshandelten ein gerechter Richter,
den Beraubten ein Erbe,
den Verarmten ein Schatz,
der Witwe ein Anwalt,
den Waisen ein Vater,
den Hungrigen das Brot,
den Durstigen lebendiges Wasser,
den Kranken ein Arzt…

 

Kurzum, Gott ist der Gott allen Trostes! Er begegnet den Bedürfnissen seiner Kinder mit vollkommener Liebe. So ruft er seinem Volk zu:

 

„Ich, ich bin es, der euch tröstet!“
Jesaja 51,12

 

Lasst uns Seinen Trost suchen und genießen, damit Sein Name in unseren Herzen verherrlicht werde!

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